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FAQs

Einen Pool bauen

  • Welche Möglichkeiten gibt es, einen Pool zu bauen?

    Schwimmbecken gibt es in allen erdenklichen Größen, Materialien und Formen. Außerdem unterscheidet man nach Aufstellbecken und fest installierten Becken (teil- bzw. vollversenkt).

    Ein Aufstellbecken wird - wie es der Name schon sagt - auf einen festen Untergrund aufgestellt, für teil- bzw. vollversenkte Becken ist ein Erdaushub nötig. Aufstellbecken können sowohl fest installiert als auch wieder abbaubar aufgebaut werden.

    Die Wahl für das passende Schwimmbecken ist abhängig von dem Budget, dem verfügbaren Platz und der gewünschten Nutzung.

    Folgende Pooltypen sind die gängigsten:

    • Stahlwandpool: Das Stahlwandbecken, oder auch Stahlwandpool genannt, gibt es als Rundbecken, Ovalbecken oder Achtformbecken in den Größen von 300 cm (rund) bis zu 1228 cm x 600 cm. Auch die Beckentiefe variiert von 120 cm bis 150 cm. Stahlwandbecken werden grundsätzlich mit einer Poolfolie ausgekleidet.
    • Gemauerter Pool: Der klassische Pool, wie man ihn nun schon seit über 50 Jahren kennt, wird normalerweise gemauert oder betoniert. Die Auskleidung erfolgt mit einer Poolfolie oder das Becken wird mit Schwimmbadfarbe gestrichen. Wahlweise kann der Pool auch gefliest werden, was aber bei einem Freibad nicht zu empfehlen ist, da die Fliesen nicht dauerhaft den deutschen Winter überstehen.
    • GFK-Pool: GFK ist ein glasfaserverstärkter Kunststoff. Es handelt sich beim GFK-Becken um ein sogenanntes Einstückbecken, das mit einem Tieflader geliefert und mit einem Autokran in die vorbereitete Baugrube gesetzt wird. Die Kosten für das Becken, die Lieferung und Montage sind hierbei erheblich höher als zum Beispiel bei einem Stahlwandbecken. 
    • Holzpool: Holzpools sind relativ leicht aufzubauen und können durch farbige Gestaltung gut in einen bestehenden Garten eingepasst werden. Auch hier übernimmt wieder eine Schwimmbadfolie die dichtende Funktion. In der Regel wird ein Holzpool oberirdisch aufgebaut und nicht in der Erde versenkt.
    • Schwimmteich: Ein Schwimmteich oder auch Naturpool garantiert ein naturnahes Ambiente. Der Badebereich sollte aus hygienischen Gründen immer über sauberes und klares Wasser verfügen. Allerdings ist jeder Schwimmteich ein einzigartiges Ökosystem mit seinen ganz eigenen Gesetzen. Das stellt spezielle Anforderungen an den Schwimmteich-Besitzer. Grundsätzlich wird jeder Schwimmteich in zwei Zonen unterteilt: eine Schwimmzone und eine Natur- oder Regenerationszone. Beide sollten optisch gut voneinander zu unterscheiden sein, weshalb Steine, Stege, Zierpflanzen oder auch eine Mauer knapp unterhalb der Wasserlinie als trennende Elemente sinnvoll sind. In der Naturzone sorgen die natürlichen Reinigungsprozesse der Pflanzen für eine gute Basisqualität des Wassers. Da das hygienischen Anforderungen aber nicht genügt, muss moderne Pooltechnik den Rest übernehmen. Die Pumpe steht dabei im Mittelpunkt, welche wie auch beim Schwimmbad an einen Filter angeschlossen sein muss. Wasserpflegemittel, wie beim Schwimmbad, wie Chlor, Sauerstoff, pH-Regulierer und/oder Algenverhüter können hier nicht zum Einsatz gebracht werden, das würde das Öko-System des Schwimmteiches zerstören.

     

  • Wie kann ich einen Pool selbst bauen?

    Je nach Poolart kann der Einbau in Eigenregie vorgenommen werden oder sollte zumindest mit Unterstützung eines Fachmannes erfolgen. Letzteres ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn es beispielsweise um die Installation der Pumpe, der Poolheizung oder andere Installationsaufgaben geht oder wenn ein Hallenbad geplant wird. Hier sollten dann Installateure oder Statiker zu Hilfe gezogen werden.
    Alle anderen Bauschritte wie z.B. Erdaushub, Gießen der Bodenplatte (sofern nötig), oder Isolation des Beckens können - je nach handwerklicher Begabung - auch in Eigenregie erfolgen. Zu bedenken ist allerdings, dass nicht am falschen Ende gespart werden sollte, um letztendlich sicherzustellen, dass das Badevergnügen ungetrübt und vor allen Dingen sicher ist.

    Die verschiedenen Poolarten unterscheiden sich teilweise deutlich im Bauaufwand:

    • Aufstellpool / Aufstellbecken:  Dieser wird, wie der Name schon sagt, frei aufgestellt und kommt ohne Erdaushub aus. Eine Bodenplatte ist hier zwar empfehlenswert, jedoch nicht zwingend nötig. Der Aufbau eines Aufstellpools ist vergleichsweise unkompliziert.
    • Teilversenktes Becken: Dieser Pool wird zu mindestens 50% oder mehr im Boden versenkt. Teilversenkte Becken sind erhältlich als Rundbecken, Achtformbecken und Ovalpools. Eine Bodenplatte aus Beton ist hier zwingend notwendig. Zumindest bei der Installation der Pumpe und der Poolheizung sollte ein Installateur hinzugezogen werden.
    • Vollversenktes Becken: Vollversenkte Pools sind in der Regel gemauerte oder betonierte Rechteckbecken. Es können aber auch Rundpools, Ovalbecken und auch Achtformbecken vollversenkt eingebaut werden. Auch hier sollte insbesondere bei allen Installationsarbeiten ein Fachmann hinzugezogen werden.
  • Wie groß sollte der Aushub bei einem versenkten Pool sein?

    Der Aushub richtet sich nach der Beckengröße und danach, wie weit der Pool versenkt werden soll. 

    In der Regel nimmt man den Umfang des Pools und rechnet an den Seiten jeweils ca. 25 cm für Montage, Isolierung und Magerbetonfüllung sowie am Boden ca. 20 cm für die Bodenplatten hinzu. An den Seiten kommt ggf. noch mal jeweils 25 cm Arbeitsraum hinzu.

    Will man beispielsweise ein Rundbecken mit 450 cm Durchmesser und 150 cm Tiefe voll versenken, benötigt man einen Aushub von ca. 500 cm Breite  x 170 cm Höhe.

    Der Aushub für ein vollversenktes Ovalbecken mit den Maßen 800 x 400 x 150 cm muss dementsprechend mindestens 850 x 500 x 170 cm betragen.

    Beckenlänge = 800 cm zzgl. 50 cm Montageraum

    Beckenbreite = 400 cm zzgl. 2 x 25 cm für die Stützmauern zzgl. 50 cm Arbeitsraum

    Beckentiefe = 150 cm zzgl. 20 cm für die Pool Bodenplatte.

     

    Ein Achtformbecken mit dem Maßen 623 x 360 x 120 cm soll nach dem Einbau 20 cm aus dem Erdreich herausstehen.

    Der Aushub muss mind. 673 x 410 x 120 cm betragen.

    Beckenlänge = 623 cm zzgl. 50 cm Montageraum

    Beckenbreite = 360 cm zzgl. 50 cm Montageraum

    Beckentiefe = 120 cm abzgl. 20 cm Überstand aus der Erde zzgl. 20 cm für die Pool Bodenplatte = wieder 120 cm.

  • Teileingelassender Pool als Kompromiss zwischen komplett versenkt und Aufstellbecken?

    Grundsätzlich gilt, dass ein Pool ab einem gewissen Volumen (teil-)versenkt eingebaut werden, weil der Wasserdruck auf die Poolwände mit dem Volumen zunimmt. Als Anhaltspunkt für einen versenkten Einbau kann man hier von einem Wasservolumen ab ca. 100 Kubikmetern ausgehen.

    Ein zumindest teilversenkter Einbau empfiehlt sich ebenfalls ab einer Wassertiefe von ca. 120 cm. Es ist ratsam, den Pool zumindest zu 2/3 der Tiefe ins Erdreich einzulassen, so wird z.B. ein Pool mit 150 cm Tiefe 100 cm versenkt.

    Ein Rundpool mit maximal 120 cm Tiefe kann sowohl frei aufgestellt als auch versenkt werden.

    Oval- und Achtformbecken hingegen müssen immer wie oben genannt zumindest teilversenkt werden.

    Das aus dem Erdreich herausstehende Becken hat die Vorteile, dass weniger Schmutz ins Poolwasser fällt und auch beim Erdaushub gespart werden kann. Betrachtet man aber Optik und Komfort (bspw. beim Ein- und Ausstieg), empfiehlt sich ein vollversenktes Schwimmbecken.

  • Wie viel Platz werden für Filter, Pumpe und weitere Technik benötigt?

    Beim Einbau eines Swimmingpools sollte man auch immer den benötigten Platz für die Pooltechnik im Auge behalten.

    In der Regel benötigt man ca. 2 m² zusätzlich zur Poolgrundfläche, um Filter, Pumpe und sonstige Technik unterzubringen.

    Ideal ist die Unterbringung in einem Schacht direkt am Pool. Bei Platzmangel ist es aber auch möglich, die Technik in einem Unterstand, Gartenhaus oder im Keller des Hauses einzubauen. Allerdings ist Letzteres nicht unbedingt empfehlenswert, denn durch weite Wege und Leitungen zwischen Pool und Technik ist diese auch störanfälliger.

  • Muss der technische Raum direkt am Pool sein? Wie weit darf der Filter vom Pool entfernt sein?

    Die Technik muss nicht direkt am Pool sein, aber je kürzer die Leitungslängen umso besser.

    Weiter als 10 Meter sollte die Technik nicht vom Pool entfernt sein, denn durch weite Wege und Leitungen zwischen Pool und Technik ist diese auch störanfälliger.

     

  • Worauf muss ich besonders beim Pool-Bau achten? (Wasserabläufe, Skimmer, Pumpe usw.)

    Jeder Pool muss unabhängig von der Beckengröße mit einem Skimmer (Oberflächenabsauger), einer oder mehreren Einlaufdüsen sowie Filteranlage, Schwimmbadpumpe und Filterkessel ausgestattet sein.

    Die Faustregel ist:

    Pro 20 m³ Beckeninhalt sollte je ein Skimmer und 2 Einlaufdüsen verbaut werden.

    Für ein Schwimmbad mit einer Größe von  40 m³ ist also der Einbau von zwei Skimmern und vier Einlaufdüsen nötig.

    Von Vorteil ist auch ein sogenannter Bodenablauf. Dieser dient zum Entleeren des Beckens und übernimmt auch einen Teil der Umwälzung, da er an die Schwimmbad Filteranlage angeschlossen ist.

  • Benötige ich für einen Pool eine Baugenehmigung?

    In Deutschland ist in den meisten Bundesländern eine Genehmigung ab 100m³-Beckenvolumen erforderlich. Dies variiert jedoch von Bundesland zu Bundesland.

    Grundsätzlich empfiehlt es sich, eine Nachfrage ans Bauamt Ihres Wohnortes zu stellen. 

  • Welche Tiefe ist ideal bzw. erlaubt?

    Die meisten Stahlwandpools sind in den Tiefen 120 cm und 150 cm erhältlich.

    Ideal ist aus unserer Sicht eine Tiefe von 150 cm.
    Sind jedoch kleinere Kinder in der Familie, biete sich ggf. die geringere Beckentiefe von 120 cm an.
    Zu beachten ist, dass Kinder - unabhängig von der Beckentiefe - grundsätzlich nicht ohne Aufsicht baden dürfen!

    Gemauerte oder betonierte Pools mit mehr als 150 cm Tiefe haben die Besonderheit, dass familienfremde Badende nur hineindürften, wenn ein Bademeister vor Ort ist. Da das bei Privatpools aber in der Regel nicht zu gewährleisten ist, sollte man sich aus Haftungsgründen auf die Tiefe von 150 cm beschränken.

  • Wie kann mein Pool kindersicher gemacht werden?

    Ein Pool kann nur durch einen entsprechend hohen Zaun mit einer abschließbaren Tür wirklich kindersicher gemacht werden. Eine weitere sichere - jedoch kostspielige - Möglichkeit ist eine abschließbare Pool-Schiebehalle.

    Alle anderen Varianten und Systeme bieten keine 100%ige Sicherheit.

     

  • Worauf muss bei einem Aufstellbecken geachtet werden?

    Ein Aufstellbecken oder Aufstellpool sollte immer auf einer ebenen Fläche und einem festen Untergrund aufgebaut werden.

    Eine Bodenplatte ist nicht zwingend erforderlich, allerdings empfiehlt sich aus Gründen der Stabilität der Einbau einer Beton-Bodenplatte mit 20 cm Stärke.

  • Welcher Standort ist für einen Pool geeignet?

    Folgende Punkte sollten bei der Standortwahl des Pools berücksichtigt werden:

    • Wählen Sie einen sonnigen Platz, damit sich das Wasser schnell erwärmt.
    • Vermeiden Sie die Nähe zu hohen Bäumen oder Pflanzen, da deren Blätter und Blüten das Poolwasser verschmutzen.
    • Über und unterhalb des Standortes sollten keine Stromleitungen liegen.
    • Die Stelle sollte möglichst windgeschützt sein.
    • Die Bodenfläche muss eben sowie fest sein. Für versenkte Pools ist der Einbau einer Bodenplatte erforderlich, für Aufstellbecken wird er empfohlen.
    • Wasser-, sowie Stromversorgung müssen in Reichweite sein.
    • Der Skimmer sollte so eingebaut werden, dass die überwiegende Windrichtung Richtung des Skimmers geht.
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Pool-Filter-Anlagen

  • Wie groß muss meine Pool-Filter-Anlage sein?

    Bei der Wahl der geeigneten Poolfilteranlage gilt folgende Faustformel:
    Der Poolinhalt sollte innerhalb von 4 bis maximal 5 Stunden einmal umgewälzt werden. Das bedeutet, dass z.B. die Filteranlage eines Swimmingpools mit einem Gesamtvolumen von 40 m³ mindestens 8 m³ pro Stunde umwälzen muss. Natürlich kann man immer eine größere Filteranlage einbauen, denn je größer die Umwälzleistung der Filteranlage, desto besser ist die Wasserqualität.

     

  • Wie reinige ich eine Pool-Filter-Anlage?

    Verfügt der Pool über eine Sandfilteranlage, die aber auch mit Filterglas, Filterbeads oder Filterballs betrieben werden kann, sollte diese einmal in der Woche rückgespült werden. Dies erfolgt durch einfach Umstellung des Hebels am Filterkessel. Das dadurch abgepumpte Poolwasser muss dann wieder durch Frischwasser ersetzt werden. Die Rückspülung sollte 2 – 3 Minuten andauern.

    Filterkartuschen müssen ebenfalls - je nach Verschmutzung - mindestens 1x pro Woche durch Abspritzen gereinigt werden und sollten regelmäßig ersetzt werden.

     

  • Wie lange soll eine Pool-Filter-Anlage am Tag laufen?

    Für den Betrieb der Pool-Filter-Anlage gilt:
    Der Beckeninhalt sollte 2 – 3 mal pro Tag komplett umgewälzt werden. Wenn die Filteranlage ausreichend dimensioniert ist, beträgt die durchschnittliche Laufzeit ca. 12 – 14 Stunden pro Tag.

  • Wann oder wie fülle ich meine Filter-Anlage nach?

    Das Filtermedium muss nicht nachgefüllt bzw. ergänzt werden.

    Allerdings sollte es regelmäßig getauscht werden. Der Austausch richtet sich nach der Art des Filtermediums. Filtersand sollte nach 2 Jahren ersetzt werden, Filterglas nach 4 Jahren und Filterbeads nach 5 Jahren.

     

  • Sandfilteranlage oder Filterpumpe?

    Der Einbau einer Sandfilteranlage ist für den reibungslosen und langfristigen Poolbetrieb zwingend erforderlich. Eine Pumpe alleine ist nicht ausreichend, da sie das Poolwasser zwar umwälzt aber nicht den Schmutz herausfiltert.

     

     

  • Wo muss die Pool-Filteranlage platziert werden?

    Die Pool-Filter-Anlage sollte möglichst nahe am Pool platziert werden. Wichtig ist aber, dass sie trotzdem so geschützt eingebaut wird, dass sie nicht geflutet werden kann. Die maximale Entfernung zum Pool sollte nicht mehr 10 Meter betragen.

     

     

  • Was bedeutet "Rückspülen" beim Sandfilter?

    Um die ordnungsgemäße Funktion des Sandfilters zu gewährleisten, muss das das Filtermaterial regelmäßig durch eine Umkehr der Fließrichtung im Filterkessel gereinigt werden. Dies wird als Rückspülung bezeichnet.

    Das Wasser wird von unten nach oben durch das Filtermedium gedrückt und so eventuelle Verunreinigungen herausgespült.

    Die regelmäßige Rückspülung ist wichtig für die Wasserqualität im Schwimmbecken. 

     

     

  • Wofür brauche ich ein 4-Wege-Ventil oder 6-Wege-Ventil?

    Das 4- oder 6-Wege Ventil ist am Filterkessel installiert.

    Es ermöglicht dem Poolbesitzer, die verschiedenen Funktionen der Filteranlage anzusteuern. Beim 4-Wege-Ventil ist das Rückspülen, Nachspülen, Filtern, Geschlossen, beim 6-Wege-Ventil kommen die Funktionen Entleeren und Zirkulieren hinzu.

     

  • Wie wird die Filteranlage winterfest gemacht?

    Um die Filteranlage winterfest zu machen, muss lediglich das Wasser aus dem Filterkessel und der Pumpe abgelassen werden, um Frostschäden sicher zu vermeiden.

  • Welche Kriterien sind beim Kauf einer Schwimmbadpumpe entscheidend?

    Grundsätzlich raten wir dazu, dass die Pumpe in der EU hergestellt wurde und über entsprechende (Sicherheits-)Zertifikate verfügt. Darüber hinaus muss die Pumpenleistung der Größe des Pools und des Filterkessels angepasst sein. 

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Pool sauber halten

  • Wie viel Arbeit macht ein Pool?

    Der Pool sollte regelmäßig gereinigt und mit Wasserpflegemitteln versorgt werden.

    Der Reinigungsaufwand kann größtenteils automatisiert werden, so dass sich der Aufwand pro Woche auf wenige Minuten reduzieren kann. Ohne Automatisierung und Hilfsmittel wie z.B. einen Poolroboter, eine Filtersteuerung oder eine Dosieranlage, sollte man je nach Beckengröße 1 – 2 Stunden pro Woche für die Poolpflege einplanen.

  • Welche Reinigungsmittel kann ich für ein Schwimmbad verwenden?

    Zu einer optimalen Poolpflege gehören grundsätzlich vier Komponenten: Desinfektion mit Chlor oder Sauerstoff, Algenverhütung, pH-Regulierung und Flockungsmittel. Darüber hinaus sind diverse Reinigungsmittel für die Poolfolie und die Einbauteile erhältlich.

    Es empfiehlt sich im Hinblick auf die Langlebigkeit des Pools und der Poolkomponenten, nur spezielle Poolpflegemittel zu verwenden.

  • Manuelle oder automatische Poolreinigung? Welche Arten gibt es?

    Eine regelmäßige und gründliche Poolreinigung ist grundlegend für Langlebigkeit des Schwimmbeckens sowie ungetrübtes Badevergnügen.

    Man unterscheidet zwischen den drei folgenden Reinigungsmethoden:

    • manuelle Reinigung mittels Schlauch, Telestange und Bodensauger
    • halbautomatische Reinigung mit einem Poolsauger, der über die Filteranlage angetrieben wird
    • vollautomatische Reinigung mit einem Poolroboter, z.B. von Dolphin, Zodiac oder Steinbach

    Je mehr die Reinigung automatisiert ist, desto gründlicher und komfortabler ist sie, jedoch auch deutlich teurer als die manuelle Reinigung. 

  • Wie reinige ich die verschiedenen Beckentypen am besten? (Stein, Folie......)

    Alle Reinigungsmethoden (manuell, teil- bzw. vollautomatisch) sind für sämtliche Poolarten und Beckentypen geeignet.

    Je nach Beckenoberfläche und -material muss man auf die passende Bürstenauswahl achten.

  • Was ist der Unterschied zwischen halbautomatischer und vollautomatischer Reinigung?

    Bei der halbautomatischen Reinigung wird der halbautomatische Poolroboter mit mitgeliefertem Schlauch über den Skimmer bzw. Oberflächenabsauger an die Filteranlage angeschlossen und von deren Saugleistung angetrieben.

    Der vollautomatische Poolroboter hat eine eigene Steuerung und eigenen Antrieb und arbeitet völlig unabhängig von der Filteranlage und deren Laufzeit. Der Schmutz wird im Poolroboter in einem Sack, einer Filterbox oder Kartusche aufgefangen.

     

  • Ist die Beckenform bei der Poolreinigung entscheidend?

    Die Beckenform ist für eine optimale Poolreinigung nicht entscheidend.

    Bei der manuellen Poolreinigung spielt es gar keine Rolle, bei der halbautomatischen oder vollautomatischen Reinigung können die allermeisten Geräte alle Beckenformen bewältigen. 

  • Wie lange dauert die Poolreinigung?

    Die Poolreinigung per Hand dauert je nach Beckengröße um die 30 Minuten.

    Halbautomatische Poolroboter bewältigen ein normales Becken in 1-2 Stunden, und auch ein vollautomatischer Poolroboter hat eine Laufzeit von ca. 90 Minuten.

  • Was kann ich tun wenn meine Poolpumpe laut ist?

    Wenn eine Poolpumpe laut wird oder ist, ist das ein Anzeichen für eine defekte Gleitringdichtung. Diese sollte dann überprüft und ausgetauscht werden. Der Austausch kann in der Regel in Eigenregie erfolgen. Sollten Geräusche nach dem Austausch weiterhin vorhanden sein, dann sollte man einen Fachmann zu Rate ziehen.

     

  • Beim Filtervorgang gerät Sand ins Becken, worin könnte die Ursache liegen?

    Sofern es sich nicht um Schmutzeintrag von außen handelt, kommen zwei Möglichkeiten als Ursache der Verschmutzung in Frage.

    Entweder ist die eingefüllte Sandkörnung zu fein für den Filter (bitte Herstellerangabe beachten) oder der untere Wasserverteiler im Sandfilter ist defekt. Der Siebkorb und/oder die Filterschlitzröhrchen sollten auf Defekte geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

  • Wie bekomme ich feinen Sand aus meinem Pool?

    Um sehr feinen Sand aus dem Pool zu entfernen, gibt es zwei Vorgehensweisen.

    Entweder starten man ein manuelles Absaugen über die Filteranlage oder man nutzt einen Poolroboter, der dann mit einem sehr feinen Filter ausgestattet wird (60µm).

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Das Wasser im Pool beheizen

  • Brauche ich eine Poolheizung?

    Eine Poolheizung ist nicht zwingend notwendig für den Betrieb eines Swimmingpools.

    Die Entscheidung für bzw. gegen eine Poolheizung hängt vom eigenen Wärmeempfinden und der geplanten Nutzung des Schwimmbeckens ab.

    Ohne Poolheizung wird das Wasser alleine durch die Sonneneinstrahlung erwärmt. Um eine angenehme Badetemperatur zu erreichen, sind je nach Beckenvolumen mehrere Tage Sonneneinstrahlung nötig. Dieser Effekt kann durch eine Solarplane beschleunigt werden.

    Eine Poolheizung bietet den Vorteil, dass die Wassertemperatur bereits im Frühjahr und auch noch im Herbst konstant auf einem angenehmen Niveau gehalten und so die Badesaison verlängert werden kann. Der Nachteil sind zusätzliche Kosten durch Anschaffung und Betrieb.

  • Bis auf welche Temperatur sollte das Pool-Wasser geheizt werden?

    Es gibt keine festen Richtlinien, auf welche Temperatur das Schwimmbeckenwasser idealerweise erwärmt werden sollte. Die Temperatur kann nach den individuellen Bedürfnissen des Poolbesitzers gewählt und eingestellt werden.

    In der Regel liegt die Wohlfühltemperatur des Beckenwassers bei 24 – 28°C.

  • Welche Möglichkeiten der Poolheizung gibt es?

    Es bestehen folgende vier Möglichkeiten, den Pool zu beheizen:

    • Die Wärmepumpe ist sehr energieeffizient und heizt weitestgehend unabhängig von der Lufttemperatur den Pool.
    • Der Heizungswärmetauscher wird der an die Hausheizung angeschlossen. Er ist vergleichsweise günstig in der Anschaffung und im Unterhalt, aber schwierig im Nachhinein in den Schwimmbad- bzw. Heizungskreislauf des Hauses zu integrieren.
    • Der Elektrowärmetauscher ist günstig in der Anschaffung und einfach in der Installation, aber mit relativ hohen Stromkosten verbunden.
    • Der Solarabsorber ist günstig in der Anschaffung und kostenlos im Unterhalt, da die Sonne das Beckenwasser erwärmt. Gleichzeitig ist die Erwärmung der Beckentemperatur dadurch aber komplett vom Sonnenschein abhängig.
  • Wo muss die Heizung installiert werden bzw. wie viel Platz benötigt diese?

    Grundsätzlich gilt: Je näher die Poolheizung am Schwimmbad installiert ist, umso besser. Leitungen sollten immer so kurz wie möglich gehalten werden.

    Der Platzbedarf richtet sich nach der Art der gewählten Poolbeheizung. Eine Wärmepumpe benötigt ca. eine Stellfläche von 40 x 90 cm, ein Elektrowärmetauscher oder ein Heizungswärmetauscher deutlich weniger.

    Beim Solarabsorber gilt folgende Faustformel:

    • Bei einem abgedeckten Schwimmbad sollte die Absorberfläche ca. 60% der Wasseroberfläche des Pools betragen.
    • Bei einem Pool ohne Abdeckung muss die Absorberfläche sogar so groß sein, wie die Wasseroberfläche.

    Selbstverständlich sollten Solarabsorber so positioniert sein, dass sie eine optimale Sonneneinstrahlung haben. Im Idealfall werden sie mit einer Neigung von 30° montiert.

  • Wie funktioniert ein Wärmetauscher und wie wird er gesteuert?

    Ein Elektrowärmetauscher funktioniert wie ein Tauchsieder in einem geschlossenen Gehäuse. In diesem Gehäuse befindet sich eine sogenannte Heizwendel, die durch Strom (3 kW – 18kW) erhitzt wird und vom Beckenwasser umströmt wird. Dadurch heizt sich das Wasser auf. Installiert wird der Elektrowärmetauscher auf der Druckseite der Poolfilteranlage, also zwischen Sandfilterkessel und Einlaufdüse.

    Der Heizungswärmetauscher wird an der gleichen Stelle installiert wie der Elektrowärmetauscher und funktioniert ähnlich. Der Unterschied besteht darin, dass die im Heizungswärmetauscher enthaltene Heizwendel vom Warmwasser der Hausheizungsanlage durchströmt wird. Hierfür wird eine separate Steuerung benötigt.

  • Sind Solarabsorber als Heizung ausreichend und wie viele benötige ich?

    Die Heizleistung eines Solarabsorbers ist zu 100% abhängig von der Sonneneinstrahlung. Das bedeutet, dass sowohl die durchschnittliche Anzahl an Sonnentagen bzw. Stunden sowie die gewünschte Beckentemperatur ausschlaggebend bei der Entscheidung für oder gegen einen Solarabsorber sind. 

    Die Größe des Solarabsorbers berechnet sich wie folgt: Bei einem abgedeckten Schwimmbad sollte die Absorberfläche ca. 60% der Wasseroberfläche des Pools betragen. Bei einem Pool ohne Abdeckung muss die Absorberfläche sogar so groß sein wie die Wasseroberfläche. Selbstverständlich sollten Solarabsorber so positioniert sein, dass sie eine optimale Sonneneinstrahlung haben. Im Idealfall wird der Solarabsorber mit einer Neigung von 30° montiert.

  • Wie weit können Solarabsorber vom Becken entfernt sein?

    Wie bei allen Poolheizungen gilt, je näher der Solarabsorber am Pool montiert ist, umso weniger Wärmeverlust entsteht durch die Zuleitung des erwärmten Wassers zum Pool. Zusätzlich ist es empfehlenswert, den Rücklauf vom Absorber zum Pool gut zu isolieren, um dem Wärmeverlust in der Leitung vorzubeugen.

    Sollte es baulich nicht anders möglich sein, können Solarabsorber auch einige Meter vom Becken entfernt angebracht werden. 

  • Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

    Eine Wärmepumpe für den Pool ist eine sogenannte Luft-Wasser-Wärmepumpe. Sie entzieht sie der Umgebungsluft Wärme und gibt sie an das Poolwasser ab.

    Die Vorteile einer Wärmepumpe sind:

    • individuelle Anpassung der Beckentemperatur
    • konstante Temperatur des Schwimmbeckens, unabhängig von der Außentemperatur

    Wärmepumpen werden an das bereits vorhandene Stromnetz im Haus angeschlossen. Der Einbau sollte durch einen Fachmann erfolgen.

    Wärmepumpen sind in verschiedenen Ausführungen und Größen erhältlich und sollte abhängig von Beckentyp, Beckengröße und -volumen gewählt werden.

     

  • Welche Wärmepumpe ist für meinen Pool geeignet?

    Bei der Dimensionierung der Wärmepumpe sollte man genau rechnen, da eine zu kleine Wärmepumpe nicht genügend Leistung aufweist, um das Schwimmbecken entsprechend zu erwärmen. Auch hier gilt wieder eine Faustformel:

    Pro 5 Kubikmeter Wasservolumen sollte die Wärmepumpe 1kW Heizleistung haben.

    Das heißt, für einen Standardpool von 800 x 400 x 150 cm mit 43m³ Inhalt sollte die Wärmepumpe mindestens 9KW Heizleistung haben. Hier ist auf die Angabe der Heizleistung bei der Luft- und Wassertemperatur zu achten.

    Tipp: Leistungskoeffizienzangaben (COP) über 7,6 sind technisch nicht möglich und unseriös. Ein Gerät mit COP 7,6 ist bereits ein TOP-Gerät der gehobenen Preisklasse.

  • Wo muss die Wärmepumpe platziert werden?

    Wie alle Poolheizungen sollte auch die Wärmepumpe möglichst nah am Schwimmbad stehen, um etwaige Wärmeverluste möglichst gering zu halten.

  • Kann die Wärmepumpe im Winter stehen bleiben?

    Die Pool-Wärmepumpe kann entleert und abgedeckt im Winter in Freien stehen bleiben.

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Pool Zubehör

  • Worauf kommt es bei einer Gegenstromanlage an?

    Die Auswahl für eine geeignete Gegenstromanlage (bzw. Gegenschwimmanlage) ist abhängig von der gewünschten Leistung und der geplanten Nutzung.

    Die Leistungen von Gegenstromanlagen beginnen bei 20m³ Fördervolumen pro Stunde und gehen hinauf bis zu 600m³ pro Stunde. Bei den kleinsten Gegenschwimmanlagen kann man entspannt dagegen anschwimmen, dafür ist die Leistung ausreichend. Um sportlich zu schwimmen, sollte man sich für eine Anlage im Bereich von 40 – 70 m³ Volumenstrom entscheiden. Darüber hinaus werden die Anlagen recht teuer und sind eher für den professionellen Einsatz gedacht.

  • Worin liegt der Unterschied zwischen einer Einhänge-Gegenstromanlage und einer Einbau-Gegenstromanlage?

    Die sogenannte Einhänge-Gegenstromanlage lässt sich auch bei einem bestehenden Becken recht einfach am Beckenrand installieren und ist sofort einsatzbereit. Sie muss im Winter entfernt werden.

    Die Einbau-Gegenstromanlage sollte bereits beim Neubau eines Pools mit eingeplant werden. Sie lässt sich aber auch mit größerem Aufwand nachträglich in eine Poolwand einbauen.

  • Wieso eine Solardusche in der Nähe des Pools installieren?

    Die Installation einer Pooldusche - egal ob herkömmliche oder Solardusche - in der Nähe des Schwimmbeckens ist sinnvoll, da sie in der Regel dazu verwendet wird, um sich vor bzw. nach dem Baden abzuduschen. Eine Solardusche produziert hierbei dank der Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung kostenloses Warmwasser.

  • Poolbeleuchtung? Muss das Wasser abgelassen werden um kaputte Leuchtmittel zu tauschen?

    Das Poolwasser muss bei Austausch der Leuchtmittel nicht abgelassen werden. Im sogenannten Einbautopf des Unterwasserscheinwerfers liegt genug Kabel, um diesen über die Wasseroberfläche des Pools zu ziehen und das defekte Leuchtmittel zu tauschen. 

  • Wie viele Pool-Leuchten brauche ich für meinen Pool?

    Jeder Poolbesitzer hat ein anderes Empfinden, wie hell der Pool ausgeleuchtet sein soll. Daher ist die Auswahl ganz von den individuellen Vorlieben abhängig.

    Zur Verdeutlichung folgendes Beispiel: In einem 6 x 3 Meter Pool sind zwei 300-Watt-Unterwasserscheinwerfer sehr hell, 2 x 50 Watt Unterwasserscheinwerfer sorgen eher für eine Ambiente-Beleuchtung.
    Ein Poolbesitzer, der auch im Dunkeln sportlich schwimmen möchte, wählt wahrscheinlich Ersteres, ein Poolbesitzer, der seinen Garten stimmungsvoll ausgeleuchtet haben möchte, die zweite Option.

     

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Wasserpflegemittel und Chemikalien

  • Worauf kommt es beim Poolwasser an? (pH-Wert, Chlor usw)

    Eine umfassende Poolpflege besteht aus vier Komponenten:

    • pH-Regulierung: Der optimale pH-Wert des Schwimmbeckens liegt zwischen 7,0 - 7,4, also im neutralen Bereich. Der pH-Wert sollte zu Beginn der Badesaison auf diesen Wert eingestellt werden und im weiteren Verlauf kontinuierlich kontrolliert werden.
    • Desinfektion: Einen wirkungsvollen Schutz vor Keimen und Bakterien erzielt man durch eine regelmäßige und gründliche Pooldesinfektion. Hierzu stehen Chlor, Sauerstoff, Brom oder Salzelektrolyse zur Wahl.
    • Algenschutz: Die Bildung von Algen im Pool kann durch die Zugabe eines Algenschutzmittels in das Schwimmbecken verhindert werden. Dieses Schutzmittel kann sowohl vorbeugend als auch erst bei Algenbefall hinzugefügt werden. Ein effektiver Algenschutz basiert aber bereits auf einer kontinuierlichen Poolreinigung, die eine optimal Durchströmung und Sauberkeit des Beckenwassers garantiert.
    • Flockung: Kleinste Schmutzpartikel im Beckenwasser wie z.B. Bakterien oder Keime können durch die Filteranlage nur unvollständig aus dem Wasser entfernt werden. Daher empfiehlt sich der Zusatz eines sogenannten Flockungsmittels, das selbst feinste Schmutzpartikel in sich bildenden Flocken bindet. Diese Flocken können dann gemeinsam mit dem gröberen Schmutz von der Filteranlage aus dem Wasser gefiltert werden. 

    Um lange Freude an Ihrem Pool zu haben, sollten diese Maßnahmen regelmäßig durchgeführt werden.

  • Welches Wasser darf für einen Pool verwendet werden? (Brunnenwasser, Trinkwasser, Regenwasser....)

    Grundsätzlich empfehlen wir die Verwendung von Trinkwasser, denn nur dieses hat einen relativ neutralen pH-Wert.

    Regenwasser ist häufig zu sauer (saurer Regen) und Brunnenwasser hat zumeist einen hohen Eisenionen-Anteil. 
    Nutzt man also dennoch Regen- bzw. Brunnenwasser, ist die pH-Wert-Regulierung ungleich komplizierter als mit Trinkwasser.

    Zudem belasten die im Regen- und Brunnenwasser enthaltenen Fremdpartikel (Schmutz, Metalle, etc.) die Bauteile des Schwimmbeckens deutlich mehr als Trinkwasser, was zu einer schnelleren Korrosion und Abnutzung führen kann.

  • Wie oft sollte man die Wasserqualität im Pool überprüfen?

    Die Wasserqualität sollte regelmäßig einmal bis zweimal pro Woche überprüft werden.

    Hier geht es primär um den pH-Wert und die Menge des zur Verfügung stehenden Desinfektionsmittels.

    Für die Überprüfung der Wasserqualität kann man Teststreifen, manuelle Tablettentester oder auch elektronische Pooltester verwenden.

  • Wie mache ich einen Pool winterfest?

    Das Einwintern des Pools sollte immer erst ab einer Wassertemperatur unter 10°C erfolgen.

    Hierfür sollte das Wasser mindestens 20 cm unter den Skimmer bzw. die Einlaufdüsen abgesenkt werden. Die Filteranlage und Leitungen müssen entleert werden, dann wird dem Poolwasser Wintermittel oder auch Winterkonservierer hinzugegeben. Anschließend wird die Winterabdeckung angebracht.

    Unabhängig von der Bauart und dem Material des Pools (GfK, Mauersteinen, Polystyrol oder Stahlwandbecken) empfiehlt sich der Einsatz von Eisdruckpolstern. Hierbei handelt es sich um schwimmende, im unteren Teil mit Sand befüllte Kunststoffpolster, die den Druck an der Wasseroberfläche aufnehmen, wenn das Poolwasser im Winter zu gefrieren beginnt. Die Eisdruckpolster sind im oberen Bereich elastisch und nehmen den Druck des Eises auf, so kann er nicht auf die Poolwände wirken und damit keine Beschädigungen verursachen. Die benötigte Anzahl an Eisdruckpolstern richtet sich nach der Poolgröße und sind der Artikelbeschreibung zu entnehmen. Unsere Eisdruckpolster finden Sie hier.

  • Verwendung von Granulat, Tabs oder flüssigen Mitteln, welche eigenen sich am besten bzw. wie dosiere ich die Menge?

    Die Desinfektion des Schwimmbadwassers wird in der Regel mit Chlor vorgenommen. Es stehen hierfür drei verschiedene Formen zur Verfügung.

    Chlorgranulat eignet sich, um im Frühjahr die erste Stoßchlorung durchzuführen und innerhalb der Poolsaison bei einem abgefallenem Chlorwert diesen schnell wieder anzuheben. Eine Dauerchlorung mit Granulat ist möglich, aber nicht sehr komfortabel.

    Chlortabletten / Multitabs eigenen sich zur dauerhaften Zugabe von Chlor während der Saison. Sie können über einen Dosierschwimmer, eine Dosierschleuse (halbautomatischer Dosierer) dosiert werden oder auch in den Skimmer gelegt werden (nicht empfehlenswert).
    Es gibt 20g-Tabletten, diese sind für ein Wasservolumen von 3m³ ausreichend. Wenn ein Pool z.B. ein Volumen von 15m³ hat, müssen 5 Tabs dosiert werden. Diese sollten grob für eine Woche eine ausreichende Menge an Chlor freisetzen.
    Multitabs enthalten zusätzlich einen pH-Stabilisator, Algenverhüter und einen Anteil Flockungsmittel.

    Flüssigchlor ist für automatische Dosieranlagen vorgesehen. Die Dosieranlage misst den Desinfektions­mittelgehalt des Badewassers und gibt die benötigte Menge an Chlor automatisch an das Beckenwasser ab. Es handelt sich hierbei um die unkomplizierteste Art der Wasserdesinfektion.

     

  • Warum benötige ich Algenschutz für meinen Pool?

    Die Ausbreitung von Algen führt nicht nur zu glitschigen Belägen und unansehnlichen Trübungen im Wasser, unkontrolliertes Algenwachstum ist ebenfalls hygienisch problematisch und kann sogar gesundheitsschädlich sein.

    Ein umfassender Algenschutz ist daher nötig, um rechtzeitig gegen Algenwachstum vorzubeugen bzw. beim bereits erfolgtem Algenbefall diesen schnell zu bekämpfen.

    Die gängigen Algenschutzmittel haben einen Breitbandeffekt und wirken dadurch gegen alle Typen von Algen.

  • Warum benötige ich Desinfektion für meinen Pool?

    Die Basis für ein ungetrübtes Badevergnügen im eigenen Pool ist die Wasserqualität.

    Ein Schwimmbecken ist dauerhaftem Schmutz- und Keimeintrag ausgesetzt, sei es durch Umwelteinflüsse (Sand, Regen, Blätter) als auch durch die Badenden selbst (Hautschüppchen, Kosmetika).

    Um das Beckenwasser sauber und damit hygienisch und gesundheitlich unbedenklich zu erhalten, ist eine regelmäßige und gründliche pH-Wert-Messung und Desinfektion des Beckenwassers nötig. Diese kann über die Zugabe von Chlor, Sauerstoff oder Salz erfolgen. 

  • Warum benötige ich Flockungsmittel für meinen Pool?

    Kleinste Schmutzpartikel im Beckenwasser wie z.B. Bakterien oder Keime können durch die Filteranlage nur unvollständig aus dem Wasser entfernt werden. Daher empfiehlt sich der Zusatz eines sogenannten Flockungsmittels, das selbst feinste Schmutzpartikel in sich bildenden Flocken bindet. Diese Flocken können dann gemeinsam mit dem gröberen Schmutz von der Filteranlage aus dem Wasser gefiltert werden.

  • Muss das Wasser im Pool gewechselt oder nachgefüllt werden?

    In der Regel muss das Wasser nur alle paar Jahre komplett gewechselt werden, da bereits durch die wöchentliche Rückspülung der Filteranlage dem Beckenwasser regelmäßig frisches Wasser hinzugefügt wird. 

    Zusätzlich wird im Herbst ein Teil des "alten" Wassers abgelassen, um den Pool winterfest zu machen. Die abgelassene Wassermenge wird im Frühjahr wiederum durch frisches Wasser ersetzt. 

    Insofern findet über das Jahr gesehen ein ausreichender Austausch des Wassers statt.

  • Wie lasse ich das Wasser im Pool ab?

    Im Idealfall ist der Pool mit einem Bodenablauf ausgestattet, welcher an der Filteranlage angeschlossen ist. Über ihn kann das Becken mit der Schwimmbadpumpe entleert werden.

    Sollte kein Bodenablauf vorhanden sein, kann das Wasser mittels einer handelsüblichen Tauchpumpe abgepumpt werden.

  • Was mache ich bei trübem Wasser?

    Bei trübem Poolwasser empfiehlt sich eine (gegebenenfalls wiederholte) Stoßchlorung mit Chlorgranulat und die Zugabe von Flockungsmittel. In Härtefällen empfehlen wir Monsterflock von Synaqua.

  • Kann der Wasserstand im Pool zu hoch sein?

    Der Wasserstand im Schwimmbad kann zu hoch sein, im Zweifelsfall läuft das Beckenwasser einfach über.

    Bei zu hohem Wasserstand funktioniert der Oberflächenabsauger (Skimmer) nicht korrekt. Der Wasserstand im Becken ist idealerweise auf Höhe der Mitte der Skimmeröffnung.

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Kosten eines Pools

  • Wie hoch sind die monatlichen Kosten eines Pools?

    Für Poolbesitzer fallen nicht nur beim Bau des Swimmingpools Kosten an, auch für die Wartung, Pflege und den Betrieb müssen Ausgaben eingeplant werden. Hierbei fallen unter anderem Kosten für Strom, Frischwasser und Poolheizung an.

    Die jährlichen bzw. monatlichen Kosten für einen Pool hängen von der Art und Größe des Swimmingpools sowie weiterer Faktoren wie z.B. Art der Poolheizung, Betriebsdauer, gewünschte Wassertemperatur etc. ab.

    Deshalb sind nur grobe Schätzungen möglich. Die tatsächlichen Kosten zeigen sich dann aber erst während des Betriebes des Schwimmbeckens und können deutlich von den tatsächlichen Kosten abweichen.

     

  • Wie hoch sind die monatlichen Kosten für die Heizung eines Pools?

    Die monatlichen Heizkosten hängen von der Art der verwendeten Poolheizung ab.

    Sofern es sich um Solarabsorber handelt, sind nur die Anschaffungskosten zu berücksichtigen. Laufende Kosten entstehen nicht, da die Energieversorgung der Poolheizung allein über die Sonneneinstrahlung erfolgt.

    Die Stromkosten für eine Wärmepumpe hängt vom Volumen des Swimmingpools und der zu erwärmenden Wassermenge ab. So produziert z.B. eine für einen 8 x 4 Meter großen Pool ausgelegte Wärmepumpe bei durchschnittlich sechs Monaten Laufzeit und einer gewünschten Wassertemperatur von 26°C Stromkosten in Höhe von ungefähr 600 Euro pro Jahr. Diese 

    Die Betriebskosten für einen Elektrowärmetauscher sind abhängig von den Gas- bzw. Ölpreisen. Bei einem kleinen Pool und einer gewünschten Temperatur von ca. 26°C sind die Schätzwerte hier bei ca. 1200 € pro Jahr, bei einem Pool mittlerer Größe steigen die Betriebskosten durchaus auch auf über 2000 Euro im Jahr.

     

  • Wie hoch sind die monatlichen Kosten für die Chemikalien eines Pools?

    Die monatlichen Kosten für Chemikalien richten sich ebenfalls nach Beckengröße und -volumen.

    Wenn man hier ebenfalls von einem Pool mittlere Größe (8 x 4 Meter) ausgeht, sind Kosten in Höhe von ungefähr 200 Euro für Desinfektion, Algenverhütung, Flockung und pH-Regulierung und Wasseranalyse zu veranschlagen. 

    Diese Kosten verringern sich natürlich bei kleineren Pools bzw. steigern sich bei größeren Pools.

  • Wie hoch sind die monatlichen Kosten für die Reinigungszubehör eines Pools?

    Die Kosten für Reinigungszubehör kann man nicht jährlich beziffern, da sowohl Poolroboter, halbautomatische Reiniger und auch manuelles Reinigungszubehör, wie Telestange, Schlauch, Kescher und Bodensauger Einmalinvestitionen sind, die mehrere Jahre im Einsatz sind.

    Monatlich bzw. regelmäßig anfallende Kosten sind in diesem Fall nur der Stromverbrauch bei teil- bzw. vollautomatischen Reinigern.

  • Wie hoch sind die monatlichen Kosten für die Abdeckung eines Pools?

    Die Kosten für Poolabdeckungen - egal ob Abdeckplane, Solarplane oder ähnliches - lassen sich nicht monatlich beziffern.

    Bei Poolabdeckungen ist die Anfangsinvestition für den Erwerb zu berücksichtigen, Folge- bzw. Betriebskosten fallen während der Nutzungsdauer nicht an. Erst mit der Anschaffung einer neuen Poolabdeckung (sofern Ersatz nötig bzw. gewünscht ist) fallen neue Kosten an. Grundsätzlich sind Poolabdeckungen aber so robust, dass sie problemlos mehrere Jahre genutzt werden können. 

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Den Pool abdecken

  • Ist eine Überdachung oder Plane für einen Pool sinnvoller?

    Die Entscheidung für eine Poolüberdachung hängt von der gewünschten Nutzung des Pools sowie dem verfügbaren Kapital ab.

    Eine Poolüberdachung bzw. Schwimmhalle ist durchaus sinnvoll, da man bei entsprechender Poolheizung und Höhe der Schiebehalle die Badesaison wesentlich verlängern kann oder den Pool sogar ganzjährig nutzen kann.

    Das ist bei einer Solarplane oder Abdeckplane nicht möglich, da es sich hierbei immer noch um einen Außenpool handelt, dessen Betriebszeit in der Regel von März bis Oktober dauert.

    Allerdings stehen hier auch die Anschaffungskosten für eine Schiebehalle in Höhe von mehreren tausend Euro den Kosten in Höhe von 50 – 300 Euro für eine Solarplane oder Abdeckplane gegenüber. Außerdem sollte bei der Entscheidung berücksichtigt werden, dass für eine Poolhalle nicht unerhebliche Betriebskosten anfallen. Eine Kosten-Nutzungs-Rechnung sollte daher vor dem Bau des Swimmingpools unbedingt aufgestellt werden, idealerweise mit der Unterstützung eines Fachmannes.

  • Welche Poolabdeckungen gibt es und welche benötige ich wann?

    Ganzjährig zu nutzen ist eine Poolabdeckung normalerweise nur, wenn es sich um eine Poolhalle handelt.

    Solarplanen werden in der Regel nur im Sommer verwendet, Abdeckplanen und/oder aufblasbare Abdeckungen eher in den Wintermonaten. Das Sicherheitsnetz und Winternetz von Poolmegastore sind reine Winterabdeckungen und vom Handling nicht für den täglichen Einsatz zu empfehlen.

     

  • Welche Vorteile hat eine Solarfolie?

    Eine Solarplane oder auch Solarfolie genannt, hat - in Abhängigkeit vom Material - zwei grundlegende Vorteile.

    Grundsätzlich wird die Solarplane verwendet, um eine kostenlose Erwärmung des Pools zu erzielen. Ein weiterer Vorteil ist, dass zu starke Verdunstung durch das Auflegen der Solarplane verhindert wird, was eine Einsparung von Wasserpflegemitteln zur Folge hat.

    Somit erreicht man mit einer Solarplane eine doppelte Kostenersparnis: man benötigt keine bzw. nur eine geringe Poolheizungsleistung und spart Kosten für die Wasserpflege.

     

  • Worauf muss ich beim Kauf von Solarfolie achten?

    Bei der Anschaffung der Solarfolie spielt die gewünschte Funktionalität sowie der Kostenfaktor eine Rolle.

    Poolmegastore bietet acht verschiedene Materialien an, die grundsätzlich das gleiche Ziel erreichen - nämlich die Abdeckung des Pools sowie gleichzeitig seine Erwärmung. Die Solarfolien sind in den Stärken von 200µm bis zur 500µm High-Performance-Plane erhältlich. Die dünnen Planen sind weniger robust als die dickeren, dafür aber auch günstiger in der Anschaffung.

    Die Entscheidung für die entsprechende Plane hängt davon ab, was der Poolbesitzer von der Solarplane erwartet und welchen Betrag er dafür ausgeben kann oder möchte.

  • Kann die Poolabdeckung über Winter drauf bleiben oder muss ich das Wasser ablassen?

    Das Wasser sollte im Winter grundsätzlich nicht abgelassen, sondern nur abgesenkt werden.

    Solarplanen sollten im Winter nicht auf dem Wasser belassen werden, um Frostschäden an der Abdeckung zu verhindern. Abdeckplanen, Winternetz, Sicherheitsnetz und aufblasbare Abdeckungen sind spezielle Winterabdeckungen, die auf dem Pool verbleiben können und ihn vor Frost- und Witterungsschäden schützen.

  • Welche Poolabdeckungen sind kindersicher?

    Eine abschließbare Schiebehalle ist als ziemlich sicher zu betrachten, sofern sie tatsächlich immer abgeschlossen ist.

    Eine Rolladenabdeckung, die auf im Pool montierten Handläufen aufliegt, bietet mehr Schutz als eine reine Abdeckfolie.

    Allerdings ist aus unserer Sicht keine Poolabdeckung zu 100% kindersicher und wir würden auch keine als solche verkaufen.

    Kinder sind immer zu beaufsichtigen!

     

  • Welche Pool-Abdeckungen gibt es für den Winter und welche Voraussetzungen muss mein Becken erfüllen?

    Hier gibt es bei Poolmegastore folgende Möglichkeiten:

    • Abdeckplane: Sie wird einfach über das Becken gezogen und mit dem mitgelieferten Spanndraht und dem Spanner am Beckenrand fixiert. Die Abdeckplane ist eher für Rund-, Ovalform und Achtformbecken geeignet. Wenn das Becken bodenbündig versenkt ist, dann funktioniert Spanndraht nicht, sondern die Plane muss anderweitig fixiert werden, z.B. mit befüllbaren Wassersäcken.
    • Winternetz: Es ist der Abdeckplane ähnlich, besteht aber aus einem sehr feinen Netz, das keinen Schmutz, aber Wasser (Regen) durchlässt. Das Winternetz hat den Vorteil, dass im Frühjahr keine große Wasseransammlung abzupumpen ist.
    • Sicherheitsnetz: Hierbei handelt es sich um die optimale Lösung für vollversenkte Becken. Bolzen werden in der Beckenumrandung versenkt, an denen im Herbst die Spannfedern des Sicherheitsnetzes eingehängt werden. Die Erstinstallation dauert je nach Beckengröße 2-4 Stunden, die Befestigung des Netzes im Herbst dann maximal 30 Minuten.
    • Aufblasbare Abdeckung: Hierbei handelt es sich um eine Art großes Luftkissen, das den kompletten Pool sowie den Beckenrand abdeckt. Durch seine aufgeblasene Form kann sich kein Wasser darauf ansammeln und auch kein Schmutz ins Becken gelangen. Auch die aufblasbare Abdeckung wird mittels Bolzen und Gummiseil am Beckenrand befestigt.

     

  • Welche Pool-Abdeckung ist für welchen Beckentyp geeignet?

    Abdeckplane, Winternetz wie auch aufblasbare Abdeckungen sind für alle Beckenformen und - arten geeignet - also sowohl für Aufstellbecken als auch für teil- bzw. vollversenkte Pools.

    Das Sicherheitsnetz eignet sich nur für vollversenkte Becken oder Pools, die max. 20 cm aus dem Erdreich herausstehen.

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