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Rechteckbecken - Aufbauanleitung/Montageanleitung

Montageanleitung: Rechteckbecken aus Polystyrol

 

Benötigte Materialien und Werkzeuge:

Material:

  • Beton – die genaue Menge ist abhängig von der Beckengröße – bitte Angaben des Becken-Herstellers beachten
  • ca. 0,35t Schotter (grob)/ m² zu schotternde Fläche
  • Armierstahl für Beckenwände – genaue Menge siehe in der Montageanleitung des Beckens Armierstahlmatten (Stahlmatten) für Bodenplatte (Bodenplatte [m2] x 2)
  • Einbauteile nach Bedarf/Wunsch. Pro angefangene 20m³ Wasserinhalt empfehlen wir mindenstens eine Einlaufdüse; zusätzlich einen Skimmer und einen Bodenablauf
  • Optionales Zubehör: z.B. Dusche, Schwalldusche, Wärmepumpen, Dosieranlagen oder Treppen finden Sie in der jeweiligen Kategorie bei Poolmegastore
  • Filteranlage in entsprechender Dimensionierung zur Wassermenge und Verrohrungsmaterial.

 

Werkzeug:

  • Rüttler
  • Richtlatte
  • Maurerkelle
  • kompletter Satz Werkzeug (Hammer, Schraubendreher, Zangen etc.)

 

Bauschritte:

  1. Aushub der Baugrube
  2. Einfüllen des Betons – Teil 1
  3. Einbau der Polystyrolsteine und Anbringen der Einbauteile
  4. Einfüllen des Betons – Teil 2
  5. Einbau des Zubehörs und Schwimmbadverrohrung
  6. Anbringen der Poolfolie Befüllung des Schwimmbeckens

 

Bauschritt 1: Aushub der Baugrube

Zu Beginn sollte mit einer Richtschnur oder einem Absperrband die genaue Lage des Pools festgelegt werden. Idealerweise wird in diesem Schritt ebenfalls die Lage der Treppe vorgeben, sodass diese bereits beim Aushub berücksichtigt wird.

Der Aushub sollte in der Breite einen Arbeitsraum von mindestens 30 cm um alle Poolwände berücksichtigen. Im Bereich der Pooltreppe sollte der Aushub mindestens 50 cm betragen. Die Tiefe des Aushubes berechnet sich nach der Beckentiefe + 40 cm, sofern der Pool vollversenkt eingebaut werden soll.

Der Gesamtaushub im Kubikmeter (m3) berechnet sich bei einem vollversenkten Pool dementsprechend nach der folgenden Formel:

(Länge + mind. 60 cm) x (Breite+ mind. 60 cm) x (Tiefe + ca. 40 cm)

Die Tiefe eines teilversenkten Pools errechnet sich nach dem erzielten Überstand des Beckens sowie der Dicke der Bodenplatte (in der Regel 20 cm) + ggf. die Höhe weiteren Füllmaterial wie z.B. Schotter.

ACHTUNG! Bei der Planung der Abfuhr des Aushubs ist zu bedenken, dass sich das Volumen des Aushubes durch die Auflockerung fast verdoppelt!

Bauschritt 2: Einfüllen des Betons – Teil 1

Sobald der Erdaushub getätigt ist, kann eine 20 cm starke Schotterschicht (Körnung 0-32mm) eingebracht und mit einer Rüttelplatte verdichtet werden. Diese wird in Anschluss mit einer Baufolie abgedeckt.

Im nächsten Schritt kann der Beton (Druckfestigkeitsklasse B25 oder C25/30 – Körnung 0-16mm) nun bestellt werden. Die benötigte Menge errechnet sich aus Länge der Bodenplatte x Breite der Bodenplatte x 0,2.

Wichtig: Sofern der Betonmischer (LKW) nicht direkt an die Grube fahren kann, ist zu berücksichtigen, dass ein sogenannter Betonlift (LKW) benötigt und mitbestellt wird, um den Beton vom LKW zur Baugrube zu befördern.

Die Bodenplatte sollte 20 cm stark gegossen werden, mit einer doppelten Armierung aus Baustahlmatten. Sofern man einen Bodenablauf plant muss dieser – ebenso wie die Armierung - vor dem Gießen der Bodenplatte positioniert und zusätzlich natürlich verrohrt werden. Der Bodenablauf ist unbedingt mit Folie oder einer Abdeckplane zu versehen, dass kein Beton hineinlaufen kann.

Die Betonplatte ist mindestens 40 cm größer zu fertigen als das geplante Innenmaß des Schwimmbeckens. Ist der Aushub passgenau, ist eine Schalung empfehlenswert, aber nicht zwingend erforderlich.

Das Abziehen der Bodenplatte kann mit einem dafür geeigneten Werkzeug (Glättkelle) oder auch mit einer Richtlatte erfolgen.

Die Aushärtungszeit des Betons ist abhängig von den Außentemperaturen. Insgesamt sollte der nächste Bauschritt frühestens vier Wochen nach dem Gießen des Betons beginnen. Bei hohen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung ist darauf zu achten, den frischen Beton mit einer Plane abzudecken, um zu schnelle Trocknung und damit die Gefahr von Rissbildung zu vermeiden.

Bauschritt 3: Einbau der Polystyrolsteine und Anbringen der Einbauteile

Nach Ablauf der Trocknungszeit des Betons kann mit dem Einbau der Polystyrolsteine begonnen werden.

Nach dem Aufsetzen der ersten Reihe Polystyrolsteine müssen in jede Kammer der Steine vertikal zwei Rundstähle in der Beckentiefe plus 20cm Länge in die Betonplatte eingebracht werden. Auch in jede Lage der Steine werden Armierstähle eingebracht, in den vier Ecken des Schwimmbeckens jeweils eine doppelte Lage. Die vertikalen und horizontalen Armiereisen werden in die EPS-Steine eingelegt und mit stabilen Kabelbindern miteinander fixiert.

Nachdem das Beckengerüst aus Polystyrolsteinen fertig aufgestellt ist, müssen die geplanten Einbauteile, wie z.B. Skimmer, Einlaufdüsen, Einbaunischen für Unterwasserscheinwerfer und ggf. der Vormontagesatz für Gegenstromanlage an den entsprechenden Positionen in den Wänden ausgeschnitten, eingebracht und mit Montageschaum fixiert werden.

Bauschritt 4: Einfüllen des Betons – Teil 2

Nun kann die nächste Ladung Beton bestellt werden und die Poolwände können ausgegossen werden (benötigt werden hierfür ca. 0,07m³ Beton pro Stein).

Hier unbedingt darauf achten, dass dies langsam und gleichmäßig geschieht. Reihe für Reihe – horizontal.

Im Anschluss sollte mit einem Rüttler oder wahlweise auch einer Eisenstange/einem Besenstiel dafür gesorgt werden, dass der eingegossene Beton auch gleichmäßig in den Poolwänden nach unten durchrutscht um Lufteinschlüsse und Risse zu vermeiden. Auch hier ist darauf zu achten, dass der Beton – je nach Witterungsbedingungen - mindestens vier Wochen aushärten muss.

Bauschritt 5: Einbau des Zubehörs & Schwimmbadverrohrung

Nach der Aushärtung des Betons in den Poolwänden, wird - sofern vorhanden - die Schwimmbadtreppe montiert und untermauert.

Als nächster Schritt wird das Poolvlies mit Sprühkleber an den Poolwänden und dem Poolboden fixiert. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Ausschnitte am Vlies ausreichen groß sind, sodass die Flansche für die Einbauteile wie Skimmer, Bodenablauf, Einlaufdüsen etc. nicht abgedeckt werden.

Parallel dazu kann die Schwimmbadverrohrung erfolgen. Abschließend kann die restliche Baugrube verfüllt und verdichtet werden.

Bauschritt 6: Anbringen der Poolfolie und Befüllung des Schwimmbeckens

Nach der Verfüllung des verbliebenen Hohlraumes kann die Poolfolie angebracht und an die Einbauteile und die Treppen fixiert werden.

Im nächsten Schritt wird Wasser in das Schwimmbecken eingefüllt bis ein Wasserstand von ca. 2-3 cm erreicht ist. Nun muss die Poolfolie am Boden glattgezogen werden bis sie absolut faltenfrei ist. Erst dann kann weiter Wasser eingefüllt werden.

Jeweils kurz bevor der Wasserstand im Pool ein Einbauteil erreicht, werden die entsprechenden Einbauteile angebracht. Dies gilt auch für die Pooltreppe und den oder die Oberflächenabsauger/Skimmer.

Nachdem das Becken bis ca. 15 cm unter den Rand gefüllt ist, kann erstmalig die Filteranlage in Betrieb genommen werden. Mit der Montage der Beckenrandsteine ist der Pool fertiggestellt und das Badevergnügen im eigenen Pool kann in vollen Zügen genossen werden.

Bauzeit und Gesamtkosten:

Insgesamt beträgt die Bauzeit eines Rechteckpools - bei idealen Wetter- und Arbeitsbedingungen - inklusive Trockungszeiten des Betons (Bodenplatte und Wände) ca. 9 – 10 Wochen. Die Gestaltung der Außenanlage ist hierbei noch nicht mit eingerechnet, allerdings kann der Pool bereits ohne fertiggestellte Außenanlage genutzt werden. Die Kosten für ein Rechteckbecken inklusive aller auszuführenden Arbeiten und Außenanlage liegen – je nach Ausstattung – ungefähr zwischen 10.000 und 20.000 Euro.

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